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Prozedurale Programmierung

Prozedurale Programmierung ist der Ansatz, Computerprogramme aus kleineren Teilproblemen (oder genauer: Aufgaben), die als Prozeduren bezeichnet werden, aufzubauen. Dies nennt man Divide-and-Conquer Ansatz.

Der kleinste und unteilbare Schritt bei diesem Verfahren ist die Anweisung. Ein Programm schreitet sozusagen von Anweisung zu Anweisung voran (lat.: „procedere“).

Der Programmierer befiehlt dem Computer durch das Programm, was er in welcher Reihenfolge zu tun hat.

Strukturierte Programmierung

Strukturierte Programmierung ist ebenso ein programmier-sprachenübergreifendes Programmierparadigma, das Anfang der 1970er Jahre aufgrund der Softwarekrise populär wurde.

Es beinhaltet zum einen die baumartige Zerlegung eines Programms in Teilprogramme (Prozeduren) und enthält somit die Idee der prozeduralen Programmierung.

Zudem verlangt die strukturierte Programmierung auf der untersten Ebene die Beschränkung auf lediglich drei Prüfstrukturen:

  • Sequenz : Eins nach dem Anderen....
  • Auswahl/Verzweigung : Entweder so oder so...
  • Wiederholung/Schleife : Tue etwas solange, bis...

Objektorientierte Programmierung

Die Grundidee der objektorientierten Programmierung (OOP ) ist es, Daten und deren Funktionen, möglichst eng in einem sogenannten Objekt zusammenzufassen.

Die Daten sind nach außen hin so zu kapseln, dass sie nicht versehentlich manipuliert werden können. Ein Programm ist realisiert als eine Menge interagierender Objekte.

Im Gegensatz zu den älteren Ansätzen werden durch die Objektorientierung das menschliche Weltbild besser unterstützt.